BERATUNG

In diesem Absatz unserer Webseiten sind praktische Hinweise und Ratschläge
angeboten, die Ihnen betreffende Formalitäten und Verfahren, die Sie zu erledigen
haben, erleichtern.

Verfahren unmittelbar nach dem Todesfall

Beim Todesfall zu Hause ist notwendig einen Arzt unverzüglich zu benachrichtigen.
Der Arzt untersucht den Verstorbenen und stellt die „Bescheinigung über
Untersuchung des Verstorbenen“ aus – ein Dokument für Sie zu behalten. Dann
rufen Sie NONSTOP KONTAKT 602 210 601 auf unseren Bestattungsdienst an,
auf Gebiet Prag kommt unser Wagen innerhalb 30 bis 60 Minuten; Transport
des Verstorbenen ist gesetzlich geregelt, Gesetz Nr. 256/2001 Slg., über
Beerdigungswesen laut Gesetz 67/2006 Slg. Die „Bescheinigung über
Untersuchung des Verstorbenen“ übergeben Sie unseren Mitarbeitern, der
Bestattungsdienst vermittelt dieses Dokument weiteren zuständigen Institutionen.

Nach dem Todesfall im Krankenhaus, Hospiz, usw. wird Sie diese Einrichtung
darüber benachrichtigen.

Für Einrichten der Bestattung finden Sie sich in eines unserer Büros ein.

Dokumente für Bestattungseinrichten

  • Personenausweis des Verstorbenen
  • Personenausweis des Bestattungsbestellers.
  • Tauf- oder Heiratsurkunde des Verstorbenen
  • Bei verstorbenem Kind unter 15 Jahre, sein Geburtsschein und
    Personenausweis von beiden Eltern

Die ernannten Dokumente dürfen auch nachträglich vorgelegt werden.

Die Bekleidung für den Verstorbenen 

Für den Verstorbenen benötigen wir Bekleidung in Sarg. Falls, dass unter beliebigen
Umständen nicht möglich ist, wird der Verstorbene in das von uns gelieferte
Totenhemd angezogen.
Die Bekleidung für den Verstorbenen wird in unserem Büro beim
Bestattungsbestellen übernommen.

Das Begräbnis 

Zu Begräbnis – in den Wartesaal für Teilnehmer, treffen Sie 30 Minuten vor dem
Anfang ein, da können Sie mit dem Zeremonienmeister den Ablauf der Beerdigung
besprechen, Musik auswählen und event. mit dem Redner die Form der Trauerrede
präzisieren. Kontrollieren Sie, bitte, die Richtigkeit des Namens, bzw. des Titels
des Verstorbenen an der Tafel in der Zeremonienhalle. Die Identifikation des Verstorbenen ist 30 Minuten vor dem Anfang unter Einhalten der hygienischen
Bedingungen möglich.

Ausgabe der Urne

Die Urne wird zwei Tage nach der Einäscherung zum Abholen gestellt, in dem auf
dem Ausgabebeleg angegebenen Krematorium.

Terminologie

Verabschiedung ohne Zeremonie – der Verstorbene wird ins Krematorium zur
Einäscherung bzw. zur Grabbeerdigung ohne Anwesenheit der Verwandten oder
Freunde abgeliefert.


Verabschiedung mit Zeremonie – der Verstorbene wird ins Krematorium abgeliefert
und am angegeben Tag und Tageszeit findet Verabschiedung unter Teilnahme der
Hinterbliebenen statt.


Kirchliche Trauerzeremonie – findet je nach der Glaubensart in kirchlichen
Einrichtungen statt.


Zerstreuung der sterblichen Überreste – wird auf dem Friedhof auf dem dazu
bestimmten Grundstück, sog. Streuwiese, durchgeführt. Auswahl des Friedhofs laut
Wunsch des Bestattungsbestellers.


Vergrabung der Asche – die Asche wird in Grübchen hineingeschüttet und mit
Rasen oder einer Epitaphtafel abgedeckt.


 

Personenausweis und Totenschein

Den Personenausweis des Verstorbenen haben Sie bei der Bestattungsbestellung
abgegeben. Nach dem Begräbnisablauf wird der Ausweis gemeinsam mit der
Bescheinigung über Untersuchung des Verstorbenen zur zuständigen Matrikel
versandt. Aufgrund dieser Dokumente stellt die Matrikel den Totenschein auf.
Falls, dass gemeinsam mit dem Personenausweis die Matrikel auch eine Kopie
der Geburts- bzw. Heiratsurkunde erhält, ist diese in der Lage die Angaben
im Personenausweis zu beglaubigen. Dann wird in Frist von vier Wochen der
Totenschein auf Adresse des Bestattungsbestellers gesandt.

Das Nachlassverfahren führt das Amtsgericht im Wohnort des Verstorbenen durch
das zuständige Notariat, das die Erben schriftlich darüber benachrichtigt.

Rente


Witwenrentengesuch erledigt die Prager- oder Kreisverwaltung der
Sozialversicherung. Witwenrente bzw. Waisengeld nach dem Verstorbenen, der
noch im Arbeitsverhältnis war, verfasst der Arbeitgeber. Gemeinsam mit dem
Witwenrentengesuch müssen der Toten- und Trauschein beigefügt werden. Beim
Rentnerehepaar müssen zum Gesuch auch die letzten Rentenbescheide der
Partner beigefügt werden.

Urlaubsansprüche beim Einrichten der Bestattung

Beim Bestattungseinrichten gibt es einen Urlaubsanspruch mit Lohnersatz:

  • Drei Tage beim Tod des Ehepartners, Lebensgefährten oder Kindes
  • Zwei Tage beim Bestattungseinrichten für einen anderen Familienmitglied
    oder für die Person im gemeinsamen Haushalt

Die Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber wird für Sie durch unseren
Bestattungsdienst herausgegeben.
(Zuständige Rechtsnormen – genaue Fassung:
Anlage zum Regierungsverordnung Nr.: 590/2006 Slg.
7. Todesfall
Arbeitsurlaub mit Lohn- oder Gehaltersatz wird geleistet für
a) 2 Tage beim Tod des Ehepartners, Lebensgefährten oder Kindes und einen Tag
für Teilnahme an der Bestattung dieser Personen,
b) 1Tag zur Teilnahme an der Bestattung eines der Eltern und Geschwisters des
Angestellten, eines der Eltern oder Geschwisters des Ehepartners, sowie beim Tod
des Ehepartners des Kindes oder Ehepartners des Geschwisters des Angestellten
und für noch einen Tag, falls der Angestellte die Bestattung der ernannten Personen
einrichtet.
c) notwendige Zeit, höchstens 1 Tag, zur Teilnahme an der Beerdigung von den
Großeltern oder Enkelkindes des Angestellten oder eines der Großeltern seines
Ehepartners oder einer anderen Person, die nicht direkt zu den ernannten Personen
zahlt, jedoch hatte sie mit dem Angestellten zur Zeit des Todes im Haushalt, und
dazu noch einen weiteren Tag, falls der Angestellte die Bestattung der ernannte
Personen einrichtet.)

Staatsbeitrag – Sterbegeld 

- wird gemäß Gesetz 117/1995 Slg.§47 ausgezahlt
Bedingungen für Auszahlung des Sterbegelds
(1) Anspruch für Auszahlung des Sterbegelds hat Person, die die Bestattung
a) des Kindes, das zum Todestag unversorgtes Kind war, oder
b) der Person, die zum Todestag Vater oder Mutter eines unversorgten Kindes war,
falls dieses Kind oder die Person unter Buchstaben b) den Daueraufenthalt (§3) auf
dem Gebiet der Tschechischen Republik hatte, einrichtete.
(2) Erfüllen die Bedingungen des Anspruchs an Sterbegeld mehrere Personen,
steht dieser Beitrag nur einmal zu, und zwar der Person, die diesen Anspruch
als die allererste beantragte. Der Anspruch an Sterbegeld entsteht am Tag der
Bestattung gemäß der Sonderrechtsvorschrift 48a). (Gesetz Nr. 256/2001Slg., über
Bestattungswesen und über Veränderung einiger Gesetze , in Fassung von späteren
Vorschriften.)
Staatsbeitrag (Sterbegeld), beträgt aktuell 5000,- Kronen. Beim Erfüllen der
Bedingungen ist das Sterbegeld an den Kontaktstellen des Systems der
staatlichen und sozialen Förderung zu beantragen, und zwar im Dauerwohnort
des Bestattungsbestellers. Zum Gesuch ist notwendig den Totenschein samt mit
Original der Faktura und Kassenbeleg vorzulegen, die Sie beim Abschluss des
Bestattungsvertrags erhalten haben (notwendige Formulare sind an der Kontaktstelle
zu erhalten). Es ist notwendig den Anspruch innerhalb eines Jahres vom Tag der
Bestattung zu beantragen.
Den Anspruch an Sterbegeld hat der Bestattungsbesteller.

Nachrichten