INFORMATIONEN FÜR DIE HINTERBLIEBENEN

Das Begräbnis 

Zu Begräbnis – in den Wartesaal für Teilnehmer treffen Sie 30 Minuten vor dem
Anfang ein, da können Sie mit dem Zeremonienmeister den Ablauf der Beerdigung
besprechen, Musik auswählen und event. mit dem Redner die Form der Trauerrede
präzisieren. Kontrollieren Sie, bitte, die Richtigkeit des Namens, bzw. des Titels
des Verstorbenen an der Tafel in der Zeremonienhalle. Die Identifikation des
Verstorbenen ist 30 Minuten vor dem Anfang unter Einhalten der hygienischen
Bedingungen möglich. 

Personenausweis und Totenschein

Der Personenausweis des Verstorbenen haben Sie bei der Bestattungsbestellung
abgegeben. Nach dem Begräbnisablauf wird der Ausweis gemeinsam mit der
Bescheinigung über Untersuchung des Verstorbenen zur zuständigen Matrikel
versandt. Aufgrund dieser Dokumente stellt die Matrikel den Totenschein auf.
Falls, dass gemeinsam mit dem Personenausweis die Matrikel auch eine Kopie
der Geburts- bzw. Heiratsurkunde erhält, ist diese in der Lage die Angaben
im Personenausweis zu beglaubigen. Dann wird in Frist von vier Wochen der
Totenschein auf Adresse des Bestattungsbestellers gesandt.

Staatsbeitrag – Sterbegeld

wird gemäß Gesetz 117/1995 Slg. §47 ausgezahlt
Bedingungen für Auszahlung des Sterbegelds
(1) Anspruch für Auszahlung des Sterbegelds hat Person, die die Bestattung
a) des Kindes, das zum Todestag unversorgtes Kind war, oder
b) der Person, die zum Todestag Vater oder Mutter eines unversorgten Kindes war,
falls dieses Kind oder die Person unter Buchstaben b) den Daueraufenthalt (§3) auf
dem Gebiet der Tschechischen Republik hatte, einrichtete.
(2) Erfüllen die Bedingungen des Anspruchs an Sterbegeld mehrere Personen,
steht dieser Beitrag nur einmal zu, und zwar der Person, die diesen Anspruch
als die allererste beantragte. Der Anspruch an Sterbegeld entsteht am Tag der
Bestattung gemäß der Sonderrechtsvorschrift 48a). (Gesetz Nr. 256/2001Slg., über
Bestattungswesen und über Veränderung einiger Gesetze, in Fassung von späteren
Vorschriften.)

Staatsbeitrag (Sterbegeld), beträgt aktuell 5000,- Kronen. Beim Erfüllen der
Bedingungen ist das Sterbegeld an den Kontaktstellen des Systems der
staatlichen und sozialen Förderung zu beantragen, und zwar im Dauerwohnort
des Bestattungsbestellers. Zum Gesuch ist notwendig den Totenschein samt
mit Original der Faktura und Kassenbeleg vorzulegen, die Sie beim Abschluss
des Bestattungsvertrags erhalten haben (notwendige Formulare sind an der
Kontaktstelle zu erhalten). Es ist notwendig den Anspruch innerhalb eines Jahres
vom Tag der Bestattung zu beantragen. Den Anspruch an Sterbegeld hat der
Bestattungsbesteller.

Das Nachlassverfahren

führt das Amtsgericht im Wohnort des Verstorbenen durch
das zuständige Notariat, das die Erben schriftlich darüber benachrichtigt.

Rente 

Witwenrentengesuch erledigt die Prager- oder Kreisverwaltung der
Sozialversicherung. Witwenrente bzw. Waisengeld nach dem Verstorbenen, der
noch im Arbeitsverhältnis war, verfasst der Arbeitgeber. Gemeinsam mit dem
Witwenrentengesuch müssen der Toten- und Trauschein beigefügt werden. Beim
Rentnerehepaar müssen zum Gesuch auch die letzten Rentenbescheide der
Partner beigefügt werden.

Ausgabe der Urne

Die Urne wird zwei Tage nach der Einäscherung zum Abholen gestellt, in dem
auf dem Ausgabebeleg angegebenen Krematorium. Den Beleg haben Sie
beim Bestattungsbestellen erhalten. Die Urne darf zwei Monate ab Datum der
Einäscherung kostenlos im Krematorium aufbewahrt bleiben, nach dieser Frist
ist die Aufbewahrung zahlungspflichtig gemäß der Preisliste des Krematoriums.
Das Datum der Zerstreuung bzw. des Transports der Urne ist an der zuständigen
Friedhofsverwaltung zu besprechen.

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